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George Dandin
Jean-Baptiste Poquelin Molière
regieduell 07
Zwei Regisseure, haben sich hohe Ziele gesteckt
Gekämpft wird mit allen Mitteln
Es geht ums Überleben
Einer wird gewinnen + ihr entscheidet wer!
Das regieduell gehört zum Leipziger Sommer einfach dazu! Die fünfte Ausgabe unseres Sommertheaters findet vom 1. - 19. August statt. Gespielt wird in zwei Inszenierungen „George Dandin oder der betrogene Ehemann“ von Moliere. Jeweils Mittwoch bis Sonntag um 20.30 Uhr treten die Kammerbühne (Regisseur Heinrich Kus) gegen die theaterbaustelle (Regisseur Christian Müller) im SCHAUPORTAL am Zentralstadion gegeneinander an.
Hintergrund für das regieduell ist immer noch die angespannte Fördersituation in der freien Kulturszene. Die fortschreitenden Einsparungen auf einem ohnehin nicht eben üppig geförderten Gebiet lassen für uns nur eine mögliche logische Konsequenz zu: Die Politik will signalisieren, dass auf dem kulturellen Sektor nicht Vielfalt entscheidend ist, sondern Einfalt. Wir wollen wir mit unserem Konzept zu noch mehr Monokultur verhelfen. Zwei Theaterregisseure werden ihre eigene Bearbeitung der Textvorlage zur Diskussion stellen. Das Publikum sowie eine Fachjury entscheiden dann, welches die förderungswürdigere Produktion ist (Kriterien wie Preis-Leistungsverhältnis werden hier eine entscheidende Rolle spielen) – der Verlierer schwört feierlich, in Zukunft nützlicheren Tätigkeiten als dem Theatermachen nachzugehen.
Stückbeschreibung „Armer George Dandin, du hast die größte Dummheit deines Lebens begangen. Dein Haus ist dir ganz verleidet; wann du es auch betrittst, es gibt jedes Mal Ärger.“ Der reiche Bauer George Dandin hat Angelika, Tochter der armen aber adligen Familie von Sotenville, geheiratet. Die dünkelhaften Schwiegereltern haben es nur auf sein Geld abgesehen und nutzen jede Gelegenheit, ihn mit seiner niedrigen Herkunft zu kränken. Die kokette Angelika macht sich derweil ein Vergnügen daraus, ihren Mann mit dem Clitander in immer frecherer Weise zu hintergehen. Dandins Versuche, ihre Treulosigkeit den Eltern vor Augen zu führen, scheitern stets an Angelikas überlegener Raffinesse. Es gelingt ihr selbst in den heikelstenSituationen, ihren Eltern gegenüber den Anschein der gekränkten Unschuld zu wahren. Die Komik des Stücks entsteht aus der wiederholten, aber immer drastischeren Darstellung des „betrogen seins“ Dandins und dessen vergeblichen Bemühungen, auch die Familie Sotenville von dieser Tatsache und damit von der Richtigkeit seiner Anklagen zu überzeugen. Molieres Text besticht mit der treffsicheren Zeichnung und Ironisierung menschlicher Schwächen, wie Ehrgeiz, Überheblichkeit, Eitelkeit und Habsucht.
Preise und Reservierungen:
Ermäßigt: 6 Euro Kartentelefon:
Presse:
-> Ankündigung LVZ (31.07.07) ->Kritik LVZ(03.08.07) -> Artikel LVZ (08.08.07) -> Artikel LVZ Finale (21.08.07) Bilder:
George Dandin:
Angelique, seine Frau: Herr von Sotenville, Angeliques Vater: Frau von Sotenville: Clitandre: Assistenz: Bühne:
George Dandin:
Angelique, seine Frau: Herr von Sotenville, Angeliques Vater: Frau von Sotenville: Clitandre: Claudine, Angeliques Zofe: Lubin:
Stephan Koch
Caroline Betz Peter Eichelmann Sabine Ulmer Phillipp Nerlich Muriel Zibulla Simon Wiese
Heinrich Kus
Viktoria Hofmaier Detlef Thyen Sonya Martin Thomas Höhne Julia Preuß Sascha Hertwig
Fachjury
Sarah Trilsch
Stefan Petraschewsky Christian Hanisch Thomas Kuhnert Veronika Alteruthemeyer-Beck Mareike Gries Thomas Christoph Heyde |
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