Achtung: Bis auf weiteres findet keine Textdiskussion statt!
"Selbst die besten Bücher dürfen wir nach ihrer Lektüre vergessen. Ja, es liegt ein merkwürdig leichfertiger Luxus, ein fahrlässiger Genuss gerade darin, die Wirkung, die bedeutende Werke auf uns haben, zügig im Nebel des Halberinnerten und dann in der Finsternis des Unerinnerbaren versinken zu lassen..."
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textdiskussion
...gibt es bald wieder in neuem Rahmen. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits. Alle neuen Informationen gibt es bald wieder an dieser Stelle.
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Wider das unvorsichtige Vergessen! So oder ähnlich könnte ein Ziel der textdiskussion lauten. Denn gar häufig verschwindet das nicht unwichtige Bedürfnis sich über Form und Inhalt auszutauschen oder die Gedanken kundzutun, die die Lektüre eines schönen Buches (Textes, Essays oder Dramas) provoziert haben, aus Mangel an Gleichgesinnten, denen das Werk bzw. das Sujet vergleichbar präsent ist. Darum wird es nun wieder die textdiskussion mit einem etwas überarbeiteten Konzept geben. Einmal im Monat, immer Freitags, steht uns ein Raum im "BESSER LEBEN" (Holbeinstraße 2, Schleußig) zur Verfügung, in den alle Interessierten eingeladen sind. Die Teilnehmerzahl sollte dabei 10 nicht überschreiten. Oberste Bedingung für die Teilnahme ist natürlich die Lektüre des Textes. Ein jeder kann (begründete) Vorschläge für die Art des Textes einbringen. In regelmäßigen Abständen sollte darüber abgestimmt oder beraten werden, um eine gesunde Vielfalt in den einzelnen Textformen (Buch, Essay, Drama etc.) garantieren zu können. Derjenige, der ein Thema oder einen Text empfiehlt, sollte zum jeweiligen Termin eine kurze Einführung abhalten. Darin sollte z.B. auf den Inhalt und die Form des Textes respektive auf Daten über den Autor und andere zum Textverständnis dienliche Hintergrundinformationen Bezug genommen werden.
Bisherige textdiskussionen gab es über Michel Houellebecqs Roman "Plattform", Albert Camus’ "Der Fremde", Alfred Anderschs
"Sansibar oder der letzte Grund", Michail Bulgakows "Der Meister und Margarita", Frederic Beigbéders "39.90", Lukas Bärfuss' "Die sexuellen Neurosen unserer Eltern", Georg Simmels "Über den Schauspieler", Günter Grass' "Katz und Maus", Robert Musils "Die Verwirrungen des Zöglings Törleß", Jean-Paul Sartres "Der Ekel", Oliver Schmaerings "Welt All Tag", Susanne Mewes "Morgenstern/Abendstern", Einar Schleefs "Zigaretten" und über "Tlön" von Jorges Borges.
Und hier gibt's den LVZ-Bericht über die textdiskussion.
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