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theaterbaustelle

Am 9.11.2004 wurde die theaterbaustelle fünf Jahre alt.


In den fünf Jahren kann das quirlige Studententheater, das offen ist für Theaterproduktionen und -ideen aller Art, auf eine Reihe von Inszenierungen, Gastspielen, Kulturaktionen und Aktivitäten rund um das Theater zurückblicken - sei es die erste Inszenierung von Dario Fos "Bezahlt wird nicht!", welche gleich zum internationalen Theatertreffen in Köln eingeladen wurde, seien es Uraufführungen von Sebastian Brock, Mario Keipert, Johan Heß und Oliver Schmaering, seien es Ereignisse wie Frank Holger Schneiders Inszenierung von der "Arabischen Nacht" im Opernbrunnen auf dem Augustusplatz, seien es die Gastspiele in Dresden, Berlin und London. Oder seien es auch Serien wie das regieduell, der Dramatikerwettbewerb "stückwerk", das Weihnachtsmärchen, das theatertraining , das Neulinge und Fortgeschrittene in die Untiefen des Schauspiels einweiht oder der literarische Disputiertreff textdiskussion.

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Lustiges Beisammensein im "Noch besser Leben"
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Gunter Röhring leitete durch den Abend
Mit Freude erinnern wir uns auch immer wieder an unsere Spendenaktion "hilfe\kulturamt", bei der wir einmal über 300 Euro an Spendengeldern für das verarmte Kulturamt sammeln konnten (was übrigens - selbst wenn es unsern Ruf geschädigt haben sollte - sogar die Bildzeitung zu würdigen wußte).

Genauso wichtig aber wie all die vielen Inszenierungen und Aktionen sind die Kontakte, die wir in der Zeit aufbauen konnten, die Freunde, die wir über unsere Theaterarbeit gefunden haben und die Erlebnisse, die wir mit ihnen teilen konnten. Auch, wenn einige dieser Freunde nun woanders sind, an anderen Theatern arbeiten oder sich ihr täglich Brot außerhalb des Theaters zusammenglauben.

Kurzundgut und möglichst schmalzfrei: wir finden, wir haben in den fünf Jahren etwas aufgebaut, was uns große Freude gemacht hat und weiter machen wird - genau wie (hoffentlich) unserem Publikum. Und so wünschen wir uns gleichzeitig, daß wir in nochmal fünf Jahren wieder feiern können, noch immer feiern können und Leipzig bis dahin nicht seine freie Szene gänzlich wegrationalisiert haben wird.


Hier findet ihr die Laudatio von Gunter.

Hier findet ihr die Bilder des Abends.

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